Springe direkt zu: Contentbereich, Hauptnavigation, Suche
Sie sind hier:
In ihrer Funktion als Tourismuspolitische Sprecherin der Grünen Bundestagsfraktion und als Aachener Bürgerin hat Bettina Herlitzius für den 11. Juni zu einem Fachgespräch über die Auswirkungen des Rechtsextremismus auf dem Tourismus eingeladen.
Gemeinsam mit Experten aus der Region sollen Fragen zur derzeitigen Entwicklung der örtlichen Tourismusbranche vor allem im Bezug auf den in der Region öffentlich wahrnehmbaren Rechtsextremismus angesprochen werden."Wir möchten gemeinsam beraten, mit welchen zivilgesellschaftlichen Strategien sich die Bevölkerung gegen Nazis und für Zivilcourage und Demokratie mobilisieren lassen könnte." Anlass dieser Initiative sind die jüngsten Aktivitäten der Rechtsaußen-Gruppierungen im Aachener Raum, die Bettina Herlitzius mit wachsender Besorgnis beobachtet.
"Der Rechtsextremismus ist keine vorübergehende Erscheinung in unserer Region", stellt sie fest. "Manche Orte scheinen von Rechtsradikalen sogar zum Begegnungszentrum stilisiert zu werden. Dass solche Vorfälle nicht nur dem gesellschaftlichen Klima schaden, sondern auch der Tourismuswirtschaft wird auch in den Medien thematisiert. So beziffert eine Studie des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern die jährlichen finanziellen Einbußen für das Land Mecklenburg-Vorpommern mit 100 bis 200 Millionen Euro."
"Die StädteRegion Aachen soll ein weltoffenes, vielfältiges, attraktives Reiseland sein. Wir wollen Menschen aus der ganzen Welt begrüßen und freundlich aufnehmen. Deshalb müssen sich PolitikerInnen und BürgerInnen öffentlich klar abgrenzen von rechtsextremen Parolen und Handlungen. Dazu sind Aufklärung und Dialoge wichtig", erklärt Bettina Herlitzius.