Bettina Herlitzius empört über den Appell des Interreligiösen Rats Russlands
Der Interreligiöse Rat Russlands hat sich Anfang April an den Menschenrechtsbeauftragten des Europarats Thomas Hammarberg gewandt. Der aus Vertretern der christlich-orthodoxen, islamischen, jüdischen und buddhistischen Religionen zusammengesetzte Rat appellierte an den Europarat auf jegliche Unterstützung der Moskauer Gay Parade zu verzichten.
"Jetzt verdienen die Lesben und Schwulen Russlands erst Recht unsere Solidarität", so Bettina Herlitzius, zuständig für Lesbenpolitik in der Grünen Bundestagsfraktion: "die Forderung des Interreligiösen Rats ist ein Schlag gegen die Menschenrechte. Die Religionen sind im sowjetischen Russland jahrzehntelang unterdrückt worden. Haben ihre Vertreter das schon vergessen?".
2008-04-28T00:00:00Bettina Herlitzius empört über den Appell des Interreligiösen Rats Russlands Europarat darf auf die Unterstützung der Moskauer Gay Pride nicht verzichtenfalseDer Interreligiöse Rat Russlands hat sich Anfang April an den Menschenrechtsbeauftragten des Europarats Thomas Hammarberg gewandt. Der aus Vertretern der christlich-orthodoxen, islamischen, jüdischen und buddhistischen Religionen zusammengesetzte Rat appellierte an den Europarat auf jegliche Unterstützung der Moskauer Gay Parade zu verzichten.
"Jetzt verdienen die Lesben und Schwulen Russlands erst Recht unsere Solidarität", so Bettina Herlitzius, zuständig für Lesbenpolitik in der Grünen Bundestagsfraktion: "die Forderung des Interreligiösen Rats ist ein Schlag gegen die Menschenrechte. Die Religionen sind im sowjetischen Russland jahrzehntelang unterdrückt worden. Haben ihre Vertreter das schon vergessen?".