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28. Januar 2009

Bericht zur Anhörung zum Stand der Vorbereitungen der Frauen-Fußball-WM 2011

emeinsame Anhörung der Ausschüsse Tourismus und Sport,
am 28. Januar 2009 in Berlin

Bereits in 2009, zwei Jahre vor Austragung der Frauenfußball-WM, beginnt die Bewerbung der Veranstaltung weltweit. So wurden von beiden Ausschüssen die Bürgermeister der Austragungsorte Sinsheim und Dresden, ein Vertreter der Deutschen Zentrale für Tourismus sowie die Präsidentin des Organisationskomitees für die Frauenfußball-WM 2011 Stephanie Ann Jones angehört.

Beide Bürgermeister berichteten vom Stand der Vorbereitungen vor Ort und den darüber hinausgehenden touristischen Ausflugsmöglichkeiten in der Region über die Frauenfußball WM hinaus. Mit der Ausrichtung der Frauenfußball  WM werden von den Austragungsorten positive Impulse für die Stadtentwicklung, den Tourismus, die Wirtschaft und den Sport erwartet.

Anhörung_Frauenfussball

Als problematisch stellten beide Vertreter die  mit der FIFA abgeschlossenen Verträge dar, da sie wenig gestalterische Freiräume z.B. für die Vermarktung von regionalen Produkten bei den Veranstaltungen lassen.

Der Bericht der Repräsentantin des OK Stephanie Jones fiel durchweg positiv aus. Das Organisationskomitee hat seine Arbeit aufgenommen und wird im Frühjahr alle 10 Austragungsorte besuchen und neben den Stadien auch die Infrastruktur vor Ort begutachten. Im Rahmen der Frauenfußballweltmeisterschaft hat der DFB zwei Projekte ins leben gerufen:

 
  1. Es ist dem DFB bewusst, dass die Frauenfußball WM einen erneuten Boom auf die Nachwuchsförderung auslösen wird. Mit einer Schul- und Vereinskampagne sollen für den Zeitpunkt nach der Frauen WM personelle und organisatorische Strukturen geschaffen werden, um Frauen und Mädchen das organisierte Fußballspielen im Verein zu ermöglichen. Im Rahmen der Fragerunde wurde hier nochmals betont, dass es grundsätzlich an Trainern für den Jugendbereich mangelt. Hier spricht der DFB im Rahmen von Fortbildungen gezielt auch SportlehrerInnen an, und vermittelt Grundkenntnisse, um das Fußballspiel im Sportunterricht zu integrieren.
  2. Mit dem Programm "Kinderträume 2011" sollen aus den Erlösen zur Frauen WM gemeinnützige Organisationen, soziale Projekte und Initiativen, die sich um das Wohl von Kindern kümmern finanziell unterstützt werden. Patenschaften für einzelne Projekte werden von den Fußballerinnen übernommen.

Abschließend bleibt zu sagen, dass der Dt. Fußballbund mit der Fußballerin Stephanie Jones eine sehr charmante und kompetente Repräsentantin benannt hat, die mit ihrer offenen und herzlichen Persönlichkeit  sicherlich einen großen Anteil an der erfolgreichen Vorbereitung der Frauenfußball WM tragen wird.

 

 

Zusätzliche Information

Autogramm_Stephanie Jones