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Der Institutsleiter Univ.-Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Wirt.-Ing. Thomas Gries präsentierte stolz die weltweit erste Fassade aus textilbewehrtem Beton in Sandwichbauweise. Die Wandelemente mit einer Bauteildicke von nur 18 cm bestehen aus zwei dünnwandigen Deckflächen aus Textilbeton und einer integrierten hochdämmenden Isolierschicht. Sie wurden von den Instituten für Textiltechnik und Massivbau der RWTH Aachen University zusammen mit Partnern aus der Industrie im EU-geförderten Projekt "Insu-Shell" des Life06 Programmes entwickelt und gefertigt. Das vom Generalplaner Carpus + Partner AG betreute Bauprojekt INNOTEX dient als Großdemonstrator der innovativen Technologie.
Frau Herlitzius zeigte sich begeistert von dem innovativen Werkstoff, der es ermöglicht, bei einer hohen Tragfähigkeit, dünnwandige Bauteile mit fast beliebigen Geometrien und Strukturen herzustellen. Die hervorragende Oberflächenqualität des Sichtbetons und die Flexibilität des neuen Baustoffs ermöglichen nach Aussage von Herrn Cranen (Carpus + Partner AG) neue Spielräume in der Gebäudearchitektur.
Mit dem Werkstoff gelingt es schon jetzt durch die Materialersparnis und Isolationsintegration, CO2 und Energie zu sparen. Darüber hinaus boten Professor Gries und Dr. Norbert Will (Institut für Massivbau) einen Einblick in laufende und zukünftige Forschung zu den Themen Passivhausbauweise, Funktionsintegration und Recycling des Hochleistungsbaustoffes Textilbeton. Bettina Herlitzius zeigte sich zum Schluss beeindruckt: "Ich bin stolz, dass diese Innovationen aus der RWTH hervorgehen. Sie werden ein klimagerechtes Bauen auch im Industriebereich praktikabel und bezahlbar machen. "
